Stell dir vor: Jemand bricht vor dir zusammen. Keine Superhelden, keine Ärzt*innen in der Nähe – nur du.
Und genau hier beginnt etwas Großes: Du kannst der Unterschied sein. Vielleicht sogar der einzige.
Die neuen ERC Guidelines 2025 zeigen klar:
👉 In den ersten Minuten nach einem Herzstillstand entscheidet sich alles.
👉 Und fast immer sind es ganz normale Menschen – Jugendliche, Eltern, Freunde –, die zuerst helfen.
Du musst kein Profi sein.
Du brauchst keine medizinische Ausbildung.
Was du brauchst, sind Mut, klare Schritte und zwei Hände.
Geh zu der Person und sprich sie an:
„Hey! Alles okay?“
Wenn sie nicht reagiert und nicht normal atmet (Achtung: komisches Schnappen oder Röcheln ist kein normales Atmen), dann ist es ernst.
Dann: keine Zeit verlieren.
Ruf sofort 112.
Am besten Freisprechen aktivieren.
Die Leitstelle ist dein Coach und führt dich durch alles.
Leg deine Hände auf die Mitte des Brustkorbs und drücke:
Wenn du dich traust und es kannst:
➡️ 30x drücken, 2x beatmen
Wenn du beatmen nicht willst:
➡️ Nur drücken ist absolut okay – und rettet Leben.
Diese Geräte hängen überall: in Bahnhöfen, Schulen, Fitnessstudios.
Ein AED ist wie ein „Herz-Neustart-Knopf“.
Und: Er erklärt dir alles per Stimme. Du kannst nichts falsch machen.
Jede Minute ohne Schock senkt die Überlebenschance um 10 %.
Du bist die Zeit, die zählt.
Kinder sind nicht einfach kleine Erwachsene.
Der AED kann bei Kindern genauso genutzt werden. Viele Geräte haben eine „Kind-Taste“.
Erst 5 Atemstöße, dann drücken. AED nutzen.
Das größte Hindernis ist nicht fehlendes Wissen – es ist die Angst, etwas falsch zu machen.
Aber die Wahrheit ist:
👉 Es gibt nur einen Fehler: Nichts tun.
Deine Hände sind mächtiger, als du denkst.